Innere Zerrissenheit

Kennst du das Gefühl der inneren Zerissenheit?

  • Du willst helfen, aber spürst in jeder Zelle, es ist noch nicht dran oder es ist nicht deine Aufgabe?
  • Du willst NEIN sagen, aber siehst auch das dringende Bedürfnis der anderen Person (z.B. nach Nähe)?
  • Du nimmst deine Gefühle als echt und richtig an und fühlst dich dennoch irgendwie falsch?
  • Du hast einen Impuls, handelst danach und *zack* hast du Angst alleine dazustehen?

 

Willkommen in der Welt der Dualität!

Zu Beginn des Jahres wusste ich noch nicht, dass mich das Gefühl von zwei Extremen in mir mich ständig begleiten wird. Und, dass es nicht immer leicht ist, dieses zu halten.

Zwischen lachen und weinen.
Zwischen Vertrauen und Angst.
Zwischen Wissen und Nichts-Tun.
Zwischen Humor und Ernsthaftigkeit.
Hin und her zu pendeln.

Mit beiden Extrem-Seiten okay zu sein.
Beides halten, spüren, fühlen zu können OHNE durchzudrehen, zu projizieren, in totale Erstarrung und Dissoziation zu gehen oder in den Widerstand- und Wegrennmodus (Fight/Flight) zu wechseln.

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Inneres Bild

Mein aktuell fühlbares inneres Bild dazu:

Meine Fußsohlen ziehen mich nach unten, meine oberste Kopfseite nach oben. Mit ordentlich Zug auf beiden Seiten (oben und unten!). In der Mitte ich. Wie ein Bungeeseil das kurz vorm Reißen ist und doch noch hält. Dabei wäre es in diesem Fall wichtig sich vom Seil zu befreien.

Oder wie ne Pflanze, die umgetopft wird und gerade in der Luft hängt, befreit von der alten Erde, bereit für den neuen Topf, aber eben außerhalb vom Topf und ohne frische Erde und Wasser.

Jede Menge Traurigkeit in mir.
Zwischen alten und neuen Geschichten,
zwischen falsch fühlen und richtig sein.
Zwischen mutig einen Schritt weitergehen und doch zurück rudern.

Es wäre sicherer für mein System einfach stehen zu bleiben, mich zu betäuben in dem ich die nächste Tafel Schokolade esse (kann übrigens die Ritter Sport mit Smarties nur empfehlen🤪).

Stehen bleiben kann übrigens wichtig und richtig sein, halt eben nur für einen (auch mal längeren) Moment, jedoch nicht auf Dauer.

Die Regulation meines Nervensystems

In diesen Situationen helfen mir folgende drei Dinge um mein autonomes Nervensystem zu regulieren:

  • Mein „Inner Circle“ für Orientierung und Co-Regulation
  • Einfache, leicht anzuwendende Tools u.a. um meine Kapazität auszudehnen, die Emotionen in mir noch halten zu können (sonst würde ich vermutlich dauerhaft im Freeze-Zustand stecken bleiben und unter Umständen sogar in den Shutdown-Modus abrutschen -> mein altes Muster).
  • BEWUSST auf Ressourcen zurückgreifen zu können, die mich ins JETZT zurückholen, raus aus meinem Kopf, aus meinen Geschichten UND mir Energie spenden.
    Meine Lieblingsressourcen: Radfahren, Katzen streicheln und am Fell riechen, im Wasser sein, passende Musik hören und meinen Körper frei dazu bewegen lassen.
 
Ganz ehrlich, in den letzten Wochen hätten mir die spirituellsten Tools nicht geholfen, da sie mich oft weiter weg von mir bringen, anstatt IN meinen Körper.
Also IN SICHERHEIT und ENTSPANNUNG!
Diana Kalmbach,Trauma,Nervensystem,coaching,somatic coach, blog, Prozesse, Gedanken

Darum liebe ich das Wissen rund um das autonome Nervensystem und natürlich dessen unkomplizierte, alltagstaugliche Anwendung.

Möchtest du dein eigenes Nervensystem und dessen Zustand genauer erforschen und erfahren wie es sich anfühlt regulierter zu sein und mit schwierigen Situationen verkörpert, entspannter umzugehen, dann melde dich gerne bei mir.

 

Und falls du Fragen zum Beitrag hast oder Themenwünsche lass es mich gerne in den Kommentaren unter diesem Post wissen oder schreibe mir eine E-Mail an info@blessyourhealth.de.

 

Let´s navigate togehter, through the highs and lows in life. 

 

Deine Diana

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